jetzt haben wir es angepackt und unseren Stall ausgemistet. Da kam ein riesiger (naja das ist relativ!) Haufen Mist zum Vorschein. Kaum zu glauben. Da unser Stall, also es ist eher ein kleiner Stadl, so klein ist, nutzen wir einen Mini Bagger zum Ausmisten. Die allerletzten Feinheiten gehen dann aber tatsächlich nur mit der Mistgabel. Schließlich ist dann ein stattlicher Haufen Mist entstanden, der jetzt Zeit bekommt zu verrotten, bevor er wieder auf eine unserer Wiesen gebracht wird. Im besten Fall wandelt sich das Ausgangsmaterial aus Kot, Harn und Einstreu mit Zeit und Luft zu einem gut riechenden Mistkompost um. Dreh- und Angelpunkt ist es, Nährstoffe so gut es geht im Kreislauf, also auf unserem Betrieb zu lassen. Leider gehen auch Nährstoffe verloren, zum Beispiel wenn man den Misthaufen aufsetzt oder den Mist auf die Wiesen ausbringt. Lagert der Mist einfach so im Stall, mangelt es an Sauerstoff. Unter dieser Bedingung entweicht unter anderem Methan und Lachgas, zwei extrem klimaschädliche Gase. Daher ist die Kompostierung, also die Rotte mit Luft eine glücklichere Lösung. Dabei entweicht hauptsächlich Ammoniak. Ein Gas, dass zwar nicht klimaschädlich, aber umwelt- und gesundheitsschädlich ist. Bleibt zu sagen, dass es Wege und Formen gibt, jegliche Verluste möglichst zu unterbinden. Eine Möglichkeit wäre ein Gesteinsmehl in die Mistmiete einzuarbeiten. Bislang haben wir das noch nicht ausprobiert – vielleicht nächstes Jahr. Mal sehen.

so ein Mist
eine Schaufel voll...
unser Miststreuer